Exakt eine Woche ist es her, dass Sony ein Update für die PlayStation 3 veröffentlichte, das die Konsole um das Feature beraubte, ein anderes als das vorinstallierte Betriebssystem zu booten. Doch jetzt hat der PS3-Hacker George "Geohot" Hotz einen Patch entwickelt, der diese Option wieder einführt.
Sony hatte das Entfernen der "Other OS"-Funktion mit "Sicherheitsbedenken" begründet. Tatsächlich war aber wohl eher der Kampf gegen Raubkopien der Motivationsgrund für den Schritt. Der Patch wurde insbesondere deshalb kritisiert, weil Sony ursprünglich die Funktion sogar als Kaufargument beworben hatte. George Hotz bezeichnete die PS3 daraufhin als "die einzige Konsole, die mit der Zeit Features verliert, statt neue spendiert zu bekommen".

Der Patch, den "Geohot" vorstellte, soll sehr leicht zu installieren sein und in Kürze zum Download angeboten werden. Hotz vermutet sogar, dass der Patch der PS3 Slim die Funktion "Other OS" spendieren könnte, obwohl sie bei diesem Modell bislang nicht vorhanden war.
Geohot rät Nutzern das neue Firmware-Update vorerst nicht zu installieren - "Sony sollte lieber Sicherheitslecks stopfen anstatt Features zu streichen"
Wie vor kurzem
bekannt wurde, wird mit dem Firmware-Update 3.21 die Möglichkeit verschwinden, auf der
Playstation3 andere Betriebssysteme zu installieren. Das Update soll am 1. April ausgeliefert werden. iPhone-Hacker
Geohot rät Nutzern nun, ihre Konsole nicht zu aktualisieren.
Hacker kündigt Lösung an
Mit dem Update soll nicht nur das "Install other OS"-Feature verschwinden, auch bereits installierte Plattformen werden entfernt. User sollen nach der Aktualisierung keinen Zugriff mehr auf diese Daten haben. Geohot will einen "sicheren Weg finden" mit dem der OtherOS-Support auch nach dem Update noch erhalten bleibt.
Lücken stopfen
Sony gibt als Hintergrund Sicherheitsverbesserungen an. Mit einem Hack soll es angeblich möglich sein auf die Systemressourcen zuzugreifen. Geohot kritisiert, dass Sony lieber dieses Leck stopfen sollte, als ein Feature zu entfernen. "Stellt euch vor, in Safari am iPhone wird ein Sicherheitsleck gefunden, aber anstatt es zu stopfen, entschließt sich Apple dazu den Browser gleich ganz zu entfernen. Juristisch gesehen ist es ihr Recht das zu tun, aber wir müssen ihnen zeigen, das das der falsche Weg für die Zukunft des Produkts und des Unternehmens ist", so der Hacker.
Heute gibt es wieder zwei Files